HRAD STRAKONICE : KAPITELHAUS UND KREUZGÄNGE

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Expozice muzea byly
slavnostnì otevøeny
1. 4. 2022.

 

 

Kapitelhaus und Kreuzgänge

Die Strakonitzer Burg ist einzigartig in ihrer Verbindung von mittelalterlicher adliger Burgarchitektur mit einer Kirchenkommende und ihrer allmählichen Umwandlung in eine Residenz bedeutender kirchlicher Würdenträger. Trotzdem sich die Nutzung der Burg verändert hat, ist diese Verbindung auch heute noch erkennbar. In westliche Richtung schließt an die Kirche ein Kreuzgang an, der zu den ältesten Teilen der Burg zählt. Seine Anfänge reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden jedoch in den unteren Schichten Reste eines Sakralbaus und einer Begräbnisstätte aus dem 11.–12. Jahrhundert entdeckt. Die Einwölbung des Kreuzgangs und ein Teil der Wandmalereien stammen aus dem beginnenden 14. Jahrhundert (u. a. auch die Gestalten des Hl. Philipp und des Hl. Jakob im Kapitelhaus). Der christologische Zyklus im Kreuzgang stellt die Aposteltätigkeit Christi dar, im Südfeld tritt eine spätere Malerei der Maria Schutz hervor. Der Höhepunkt der Ausschmückung der Klosterinnenräume begann erst gegen 1340, als nach und nach die III. Etappe der Ausschmückung von Kreuzgang, Kapitelhaus und Kirche vorgenommen wurde. Das gesamte Werk trägt die Handschrift zweier einheimischer Maler (oder besser gesagt Malergruppen).

Um die großzügige Ausgestaltung der Räume hatten sich nicht nur die Malteser Ritter verdient gemacht, sondern auch der damalige Besitzer des zweiten Burgteils, Wilhelm von Strakonitz (Vilém ze Strakonic), aus dem Geschlecht der Bayern.

In der Westwand erregt das geschmückte frühgotische Steinportal mit einer in das Kapitelhaus, früher die Kapelle des Hl. Georg, führenden Tür die Aufmerksamkeit der Besucher. Der Haupteingang vom Burghof aus befindet sich unter einem runden Fenster mit einer Steinumrahmung mit Knospen.

2008 wurden die Räumlichkeiten des Kapitelhauses und des Kreuzgangs in den Besitz des Souveränen Malteser Ritterordens zurückgeführt. Dessen Vertreter übergaben sie daraufhin in Form eines Mietvertrags in die Obhut des Museums des Mittleren Otavagebietes. Die Räumlichkeiten sind von Ende April bis Ende Oktober und in der Adventszeit für die Öffentlichkeit zugänglich.

    

 
 
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