HRAD STRAKONICE : DER TURM RUMPÁL

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GPS: 49°15'29.579"N, 13°54'4.320"E


Expozice muzea byly
slavnostně otevřeny
1. 4. 2022.

 

 

Der Turm Rumpál

Die Aufmerksamkeit der von Westen her nahenden Besucher wird von einem großen Wehrturm angezogen, der Rumpál genannt wird. Der Name stammt wohl von jener Vorrichtung ab, mit der man Übeltäter in das Verlies im Erdgeschoss hinabgelassen hatte. Der Turm war Bestandteil der Wehranlage der Burg, die unter Bayer II. (Bavor II.) um 1270 errichtet worden war, und stand inmitten der neuen Wehrmauer, die die Burg von Westen her schützte. Oben wurde der Turm mit einem zweistöckigen Umgang abgeschlossen, wobei der untere Umgang auf steinerne Konsolen gesetzt wurde. Unterhalb des unteren Umgangs befinden sich für die böhmische Burgarchitektur untypische Elemente. Aus dem Körper des Turms treten Wasserspeier in der Gestalt von Ungeheuern und Ungetümen hervor. Das heutige Aussehen des Turms ist das Ergebnis eines etwas unsensiblen Umbaus in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts. Bis zur Umgestaltung im Jahr 1935 war der Turm nur vom Burgpalast aus über den Umgang auf der mächtigen Wehrmauer zugänglich. Im Eingangsgeschoss befindet sich ein Raum mit einem Rippengewölbe, von dem aus eine Treppe in der Stärke des Mauerwerks auf den nächsten Umgang und zur in Form einer achtseitigen Spitzsäule gemauerten Helmkuppel empor führt. Der Turm Rumpál gehörte mit der anliegenden Westmauer zur Befestigungsanlage des ausgehenden 13. Jahrhunderts.

Ähnliche bauliche Züge tragen die Türme auf Zvíkov (Klingenber), Bítov na Dyji (Vöttau) und Svojanov (Fürstenstein).

Heute ist der Turm Rumpál Bestandteil der Museumsbesichtigung. Auf den Umgang gelangt man über 96 Stufen. Belohnt wird man nach dem Aufstieg mit einem schönen Ausblick auf die sich entlang der Flüsse Otava und Volyňka ausbreitende Stadt Strakonice sowie auf die unweit gelegenen Gipfel des Böhmerwald-Vorgebirges.


    

 

 

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