HRAD STRAKONICE : I. ETAPPE DER REKONSTRUKTION (2005–2007)

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I. Etappe der Rekonstruktion (2005–2007)

Das Jahr 2006 war in der neuzeitlichen Geschichte der Strakonitzer Burg eines der wichtigsten, da auf der Burg Rekonstruktionen in einem solchen Ausmaß vorgenommen wurden, wie dies schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr der Fall war. Ermöglicht wurde dies insbesondere dank finanzieller Zuschüsse, die der Burg als staatlichem Kulturdenkmal aus EU-Mitteln zuteilwurden.

Das erste der realisierten Projekte, „Die Burg Strakonitz – touristische Infrastruktur”, wurde im August 2006 mit finanziellen Zuschüssen aus dem Nationalen Programm PHARE 2003 erfolgreich fertiggestellt. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 33.339.084,- CZK, wobei Zuschüsse in Höhe von 21.112.250,- CZK gewährt wurden.

Rekapitulation der realisierten Vorhaben:

-         Kommunikation und Erneuerung der Oberfläche des I., II. und III. Burghofes (SO 01) – Verlegung des Oberflächenbelags auf allen Burghöfen, Randbegrünung der neu rekonstruierten Kommunikationen und Bestückung des Grüns mit begleitendem Mobiliar (Bänke, Abfallkörbe, Fahrradständer u. a.).

-         Parkplatz und Bushaltestelle „U Jelenky” (SO 02) – Neues Bepflastern des gesamten Bereichs, Umgestaltung der Form und Oberfläche der Verkehrsinsel für den öffentlichen Stadtverkehr, der Parkstände, des Abstellstreifens für Busse, Ergänzung der vertikalen Verkehrsbeschilderung und des Mobiliars (Bänke).

-         Parkplatz „Na Dubovci” (SO 03) – diese Lokalität wurde grundlegend umgestaltet. Die Kommunikation wurde komplett rekonstruiert, einschließlich der Zugangsbürgersteige zum Parkplatz, der Begrünung der Flächen entlang des Bürgersteigs und der Bepflanzung mit hochgewachsenen Bäumen. Aus dem Etat der Stadt wurden außerdem eine mobile Bewässerungsanlage und die Gesamterneuerung des Denkmals bezahlt.

-         Kommunikation und Parkplatz beim Freilichtkino (SO 04) – die Fahrbahn wurde rekonstruiert, es wurden neue Parkstände und unterhalb des Westtores ein neuer Parkplatz geschaffen. Gleichzeitig wurde die Kommunikation bis zum Fluss verlängert, wodurch die Burg für Wassersportler zugänglich gemacht wurde.

-         Hauptzufahrtsstraße zur Burg (SO 05) – Bereich vor der Grundschule mit Kunstunterricht (dem Schlossgebäude), der ebenfalls ein neues Aussehen erhielt. Er wird in der gesamten Länge der gemeinsamen Grenze durch drei Stufen vom benachbarten Bürgersteig getrennt. Die so entstandene Fläche wird von einer Fußgängerkommunikation in Richtung Eingangstor durchquert, die dann durch die gesamte Burg weiter führt. Der Eingangsbereich wurde außerdem begrünt und durch zweckmäßiges Mobiliar, wie Bänke, Abfallkörbe, Fahrradständer und eine Trinkanlage ergänzt.

-         Öffentliche Beleuchtung (SO 06) – im Rahmen dieses Bauprojekts wurde die öffentliche Beleuchtungsleitung verlegt. Vor der Grundschule wurden neue Punktleuchten in der Höhe der Pflasterung installiert und im gesamten Areal dann historische Lampen (Kopien der bisherigen Laternen) ergänzt. Außerdem wurden zwei weitere Richtungsleuchten angebracht, um die Lokalität „Na Dubovci” anzuleuchten und zwei zur Beleuchtung des Schlosses.

-         Sanitäranlagen für Schlossbesucher (SO 07) – im Burgareal wurde eine vollkommen neue Sanitäranlage für Burgbesucher errichtet, die auch behindertengerecht ist (Zugang vom III. Burghof aus).

Das zweite der realisierten Projekte trägt den Namen „Instandsetzung und neue Nutzung der Strakonitzer Burg für die Entwicklung des Tourismus in der Region Strakonice”, das im Rahmen des Gemeinsamen Regionalen Operationsprogramms aus den strukturalen EU-Fonds und Mitteln des Südböhmischen Landkreises mitfinanziert wurde. Die Arbeiten wurden im Dezember 2006 fertiggestellt. Die Gesamtkosten betrugen 29.474.498,- CZK. Es wurden Zuschüsse in Höhe von 16.158.000,- CZK gewährt.

Gegenstand des Projekts waren folgende Baumaßnahmen:

-         Städtische Bibliothek (SO 08, 09, 10) – rekonstruiert wurden die Innenräume und Fassaden sämtlicher zur Šmidinger-Bibliothek Strakonice gehörender Objekte (außer der Kinderabteilung).

-         Reste der ursprünglichen Wehrmauer (SO 15) – Reste der ursprünglichen Wehrmauer, die sich auf dem III. Burghof am Fluss befinden, wurden ausgebessert und konserviert, um ihren weiteren Zerfall zu verhindern, damit sie auch den nachfolgenden Generationen als stummer Zeuge der Vergangenheit zur Verfügung stehen können.

-         Rekonstruktion der Wehrmauer (SO 16) – der III. Burghof wurde vom Fluss her vollständig durch eine neue Wehrmauer abgeschlossen, die dem Burghof nach Jahren erneut einen mittelalterliches Aussehen verleiht und gleichzeitig bei kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen in diesem Bereich als Sicherheitsbarriere dient.

-         Burggraben (SO 18) – Bestandteil des Projekts waren auch Primärarbeiten am Burggraben, da dieser über Jahre hinweg brach lag und in keiner Weise genutzt oder gepflegt wurde. Er wurde gereinigt, das Tor aus der Richtung vom Turm Jelenka her abgeschlossen, über eine neue Kommunikation für die Bedienungstechnik zugänglich gemacht und eine Überdachung für die Tierhaltung errichtet. Um die Attraktivität des Burgkomplexes zu erhöhen, wurde ein kleiner Burgzoo errichtet.

-         Park am Burggraben (SO 19) – das Grundstück am Weg zum Freilichtkino wurde zu einem angenehmen kleinen Park umgestaltet, in dem man sich gemütlich und ungestört ausruhen kann – es wurden hochgewachsene Bäume sowie kleinere Strauchgewächse angepflanzt. Außerdem wurde der Bereich mit neuem Mobiliar versehen.

-         Gartenhaus (SO 20) – im Zusammenhang mit der Haltung von Tieren im Burggraben wurde ein Objekt rekonstruiert, das sich in dessen unmittelbarer Nähe befindet. Es dient als Futterlager für die Tiere.

-         Wärmezufuhr, Austauschstation (SO 27) – im Rahmen des Projekts wurde auch von Grund auf die Frage der Beheizung des Burgareals gelöst – im gesamten Komplex wurde eine Wärmeleitung verlegt und in der Grundschule eine Wärmeaustauschstation errichtet.

Mit den angeführten Baumaßnahmen waren die Bauvorhaben im Areal des staatlichen Kulturdenkmals Strakonitzer Burg jedoch noch nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil. Außer den finanziellen Mitteln aus stadteigenen Quellen (Innenräume der Grundschule, Burgkeller usw.) konnten weitere finanzielle Mittel für die II. Etappe der umfangreichen Rekonstruktion erhalten werden. Diese wurde im Jahr 2008 eingeleitet.

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